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Ratgeber Schilddrüsenunterfunktion

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Schilddrüsenunterfunktion
Was ist eine Schilddrüsenunterfunktion?

Frösteln, Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Vergesslichkeit, plötzliche Gewichtszunahme u. v. m. können Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) sein. Aber nicht immer sind die Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion auf den ersten Blick erkennbar.

Aufgrund der Schilddrüsenunterfunktion wird der Körper unzureichend mit den Hormonen Trijodthyronin (T3) und Thyroxin (T4) versorgt. Dadurch verlangsamt sich der Stoffwechsel. Der verlangsamte Stoffwechsel leistet Mangelerscheinungen Vorschub. Probleme im Herz-Kreislauf-System, im Magen-Darm-Trakt sowie im Nervensystem können die Folgen sein. Zudem können sich der gedrosselte Stoffwechsel negativ auf das Knochenwachstum und den Proteinaufbau im Körper auswirken.

Frösteln, Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Vergesslichkeit, plötzliche Gewichtszunahme u. v. m. können Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) sein. Aber nicht immer sind die Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion auf den ersten Blick erkennbar.

Aufgrund der Schilddrüsenunterfunktion wird der Körper unzureichend mit den Hormonen Trijodthyronin (T3) und Thyroxin (T4) versorgt. Dadurch verlangsamt sich der Stoffwechsel. Der verlangsamte Stoffwechsel leistet Mangelerscheinungen Vorschub. Probleme im Herz-Kreislauf-System, im Magen-Darm-Trakt sowie im Nervensystem können die Folgen sein. Zudem können sich der gedrosselte Stoffwechsel negativ auf das Knochenwachstum und den Proteinaufbau im Körper auswirken.

Die Schilddrüse (Glandula thyroidea) ist ein kleines Organ in Form eines Schmetterlings oder des Buchstaben H, das zwischen Kehlkopf und Luftröhre liegt und aus vielen kleinen Läppchen (Follikeln) besteht. Sie ist mit einer Breite von ca. elf und einer Höhe von ca. vier Zentimetern sowie einem Gewicht etwa von 15 bis 25 Gramm die größte Hormon produzierende Drüse des menschlichen Körpers.

Die Schilddrüse ist ein wichtiger Bestandteil eines Kreislaufs, der insgesamt aus drei hormonproduzierenden Organen – Zwischenhirn (Hypothalamus), Hirnanhangdrüse (Hypophyse), Schilddrüse – besteht. Sie halten die verschiedensten Körperfunktionen im Gleichgewicht. Bei einer Schilddrüsenunterfunktion ist dieser Kreislauf bzw. das Gleichgewicht gestört.

Therapie Schilddrüsenunterfunktion.de

Stellt sich bei der Diagnose des Arztes heraus, dass der Patient unter einer starken Schilddrüsenunterfunktion leidet, muss er im Rahmen einer lebenslangen Therapie Medikamente zur Behebung der Schilddrüsenunterfunktion einnehmen. Diese Medikamente in Tablettenform versorgen den Körper mit den synthetisch hergestellten Schilddrüsenhormonen T3 und ggf. T4 bis der Hormonspiegel wieder ausgeglichen ist. Zellwachstum und Stoffwechsel normalisieren sich mittelfristig, und die Symptome der Schilddrüsenunterfunktion klingen ab. Bei Erfolg der jeweiligen Therapien existieren für Patienten mit Schilddrüsenunterfunktion keine Hindernisse für ein normales Leben ohne Beschwerden.

Was ist eine Schilddrüsenunterfunktion?

Die Schilddrüsenunterfunktion ist eine Fehlfunktion der Schilddrüse (Glandula thyroidea). An einer Schilddrüsenunterfunktion leiden nicht nur Frauen, sondern auch Männer können erkranken. Man unterscheidet in allen Fällen zwischen angeborener und erworbener Hypothyreose.

Was ist eine angeborene Schilddrüsenunterfunktion?

Pro Jahr leidet in Deutschland ein Säugling von 3.000 bis 4.000 geborenen Kindern an einer angeborenen Schilddrüsenunterfunktion. Typische Zeichen für die häufigste angeborene Erkrankung des Stoffwechsels sind u. a. Trinkschwäche, Bewegungsarmut und Verstopfung. Bleibt die Hypothyreose unbehandelt, droht unter Umständen Kretinismus (u. a. Zwergwuchs, geringe Intelligenz). Eine lebenslange Therapie mit dem Hormon T4 verhindert körperliche und geistige Schäden.

Was ist eine erworbene Schilddrüsenunterfunktion?

Die häufigste Ursache einer erworbenen Schilddrüsenunterfunktion ist eine chronische Schilddrüsenentzündung (Thyreoiditis) aufgrund von Jodmangel. Dazu zählen die Autoimmunerkrankungen Hashimoto-Thyreoiditis und die Fibrosierende Thyreoiditis, die mit einer Fibrose (Verhärtung) benachbarter Organe einhergeht.

In manchen Fällen leiden Frauen nach einer Geburt an einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose), die zu einer Hypothyreose führt. Diese sogenannte Postpartale Thyreoiditis heilt in der Regel nach wenigen Monaten wieder aus. Schließlich kann die Schilddrüsenunterfunktion auch durch medizinische Eingriffe (Operation, Medikamente) z. B. wegen einer Überfunktion der Schilddrüse verursacht werden. Hier spricht man von einer Iatrogenen Hypothyreose.

Was sind Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion?

Die Konsequenzen der erworbenen – abgesehen von der Postpartale Thyreoiditis – unheilbaren Schilddrüsenunterfunktion reichen bei Erwachsenen u. a. von Antriebslosigkeit und Vergesslichkeit über Depressionen und Herzrhythmusstörungen bis hin zu Wassereinlagerungen (Myxödemen) sowie Zyklusstörungen bei Frauen.

Man unterscheidet zwischen einer sogenannten subklinischen (leicht verlaufenden) und einer latenten (verborgenen) Schilddrüsenunterfunktion. Die damit verbundenen Folgeerscheinungen können als Begleiterscheinungen der Wechseljahre fehlgedeutet werden.

Doch Männer leiden nicht minder unter einer Schilddrüsenunterfunktion: Sie sind im Wesentlichen von Konzentrationsproblemen, Teilnahmslosigkeit, einem Nachlassen der allgemeinen Leistungsfähigkeit, verlangsamten Reflexen sowie Potenzproblemen betroffen.

Was sind die äußeren Anzeichen einer Schilddrüsenunterfunktion?

Äußerlich sichtbare Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion sind oft Haarausfall, strohige Haare, brüchige Nägel sowie eine trockene und rissige bzw. schuppige, blasse bis leicht gelbliche Haut. In manchen Fällen sind die Augenpartie und das Gesicht zudem leicht aufgedunsen. Die Stimme wird zunehmend tiefer und rauer. Auch der Hals kann dicker werden.

Eine bösartige Neubildung der Schilddrüse, ein Kropf (Struma) oder Knoten (Karzinom) können Hinweise auf Schilddrüsenkrebs geben. Wird der Krebs frühzeitig erkannt, stehen die Heilungschancen gut.

Andrea Kristian

 

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